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Wir trauern um Egon Bahr

Mit Egon Bahr ist ein Großer der Friedenspolitik gegangen. Wir trauern um ein langjähriges Mitglied, das für viele von uns vorbildlich gewirkt hat.

Abschied von Egon Bahr

 

Egon Bahr spricht auf der Veranstaltung zu 60 Jahre Russell-Einstein-Manifest, 9. Juli 2015.

Vortrag von Egon Bahr "Erfahrung mit Wissenschaftlern und die neuen Herausforderungen für die europäische Sicherheit: Chancen für Rüstungskontrolle und Abrüstung", 9. Juli 2015. In Auszügen veröffentlicht in: WeltTrends – Das außenpolitische Journal, August/September 2015 (Nr. 106-107).

 

 

 

 

 

Mitglieder


Georges Fülgraff, Annegret Falter (Hg.)
Wissenschaft in der Verantwortung
Möglichkeiten der institutionellen Steuerung
Franfurt/Main 1990, kart., 226 S.,
Campus Verlag GmbH,
ISBN 3-593-34268-5



In einer Zeit, da unter anderem Kernphysik, Biotechnik, Mikroelektronik undurchschaubare Gefährdungspotentiale mit sich bringen, ist es dringend nötig, darüber wie wissenschaftliche Verantwortung institutionell gewährleistet werden kann. insbesondere ist zu fragen ob die Universitäten und Forschungsinstitute, zu verantwortlicher Selbststeuerung fähig sind. In den Beiträgen dieses Bandes von Vertretern, sozial-, rechts- und naturwissenschaftlicher geht es einmal um die berufliche Sozialisation und Arbeitsbedingungen des Wissenschaftlers als Voraussetzung für verantwortliches forschen. Weiter werden Versuche unter die Lupe genommen, wissenschaftlich-technische Entwicklungen mit Hilfe des Rechts zu kontrollieren. Schließlich wird diskutiert, ob und mit welchen Formen der Institutionalisierung die folgenreiche Reflexion gesellschaftlicher Werte verstärkt werden könnte

[Inhalt]

Von der Uranspaltung zur Göttinger Erklärung

Otto Hahn, Werner Heisenberg, Carl Friedrich von Weizsäcker und die Verantwortung des Wissenschaftlers

Elisabeth Kraus

Wie verhalten sich Wissenschaftler, die die Verantwortung für die Folgen ihrer wissenschaftlichen Arbeit übernehmen? Eine Antwort auf diese Frage gibt die vorliegende Studie. Am Beispiel Otto Hahns, des Entdeckers der Uranspaltung, Werner Heisenbergs, des bedeutendsten deutschen Kernphysikers während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit, und Carl Friedrich von Weizsäckers, des Initiators der „Göttinger Erklärung“, werden die drei von der Verfasserin „humanitär“, „fachwissenschaftlich“ und „politisch“ genannten Typen der Verantwortung des Wissenschaftlers im Anschluss an Max Weber idealtypisch entwickelt. Biographisch-
vergleichend werden sie am Verhalten der drei Wissenschaftler zur Atombombe und zum Kernreaktor in ihrer Deutungs- und Erklärungskraft veranschaulicht. Dabei wird zugleich das historische Geschehen von der Entdeckung der Uranspaltung bis zur „Göttinger Erklärung“ aus der Sicht der Atomforscher zur Darstellung gebracht und erklärt.

Verlag Königshausen & Neumann

[Dokument]

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