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Stellungnahmen

Offener Brief zur Unterstützung des Vorschlags der Generaldirektion Umwelt zum Anbau von gentechnisch verändertem Mais

Sehr geehrter Herr Kommissar Dimas,

Laut europäischen Presseberichten empfiehlt die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission, dass die Europäische Union die Genehmigungsanträge zur Freigabe zweier gentechnisch veränderter (gv) Maislinien, Bt11 und 1507, ablehnen solle. Es wurden darauf hin zahlreiche kritische Berichte, offene Briefe und Angriffe von Interessensvertretern veröffentlicht, die diesen Vorschlag ablehnen. Wir als Wissenschaftler und Experten mit dem Forschungsschwerpunkt Biologie und Ökologie, von denen viele im Bereich der Umweltbiosicherheit arbeiten, erachten es als wichtig Ihnen unsere Unterstützung für Ihre Position einer vorsorgenden Herangehensweise bezüglich des Anbaus von gv-Pflanzen in Europa zuzusichern. Das Vorsorgeprinzip sollte aus folgenden wissenschaftlichen Gründen angewendet werden:

Es besteht kein ausreichender wissenschaftlicher Konsens über Art und Umfang von Umweltverträglichkeitsprüfungen von gv-Pflanzen.
Es besteht kein Konsens über standardisierte Daten, die sowohl generell zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung von gv-Pflanzen vorliegen müssen als auch speziell in diesem Fall benötigt werden. Es besteht ebenso kein Konsens darüber, wie diese Daten erhoben werden sollen.

Appell zum Innehalten und Nachdenken über eine rationale und nachhaltige deutsche und europäische Klimapolitik in Sachen Pflanzentreibstoffe

I. Pflanzentreibstoffe sind keine vernünftige Antwort auf Klimafolgeprobleme und peak oil
Die Massenproduktion von Diesel und Ethanol aus Nutz- und Nahrungspflanzen wirft nach aller vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnis eine Reihe von gravierenden Problemen auf, ohne dass mehr als eine marginale Substitutionswirkung bei fossilen Treibstoffen einträte.
Schon der heutige Flächenverbrauch für Treibstoffzwecke hat erheblich zu einem rapiden globalen Preisanstieg bei pflanzlichen Nahrungsmitteln und indirekt bei tierischen Erzeugnissen geführt. Notleidende sind vor allem die Armen auf allen Kontinenten.
Die Etablierung eines Weltmarktes für Ethanol und Diesel auf pflanzlicher Basis bewirkt einen enormen neuen Schub zur Abholzung originärer Wälder, wie heute schon u.a. in Brasilien, Indonesien und Malaysia zu beobachten ist.
Diese Umstände treffen vor allem die Armen, auch in den treibstoffproduzierenden Staaten, die Biodiversität, Natur- und Klimaschutz sowie den Wasserverbrauch stark negativ.
Die Produktion von Treibstoffen in gemäßigten Klimazonen zeigt eine negative Energiebilanz. Eine Netto-CO2-Entlastung findet nicht statt.
Für die Importregionen - vor allem Nordamerika und Europa - werden neue landwirtschaftsbezogene Subventionsmechanismen installiert und es entstehen neue Rohstoffabhängigkeiten von wiederum ganz wenigen Exportstaaten.

Top U.S. Scientists and Economists Call For Swift, Deep Cuts In Global Warming Pollution More than 1,700 Say Early Reductions Can Benefit Economy

Union of Concerned Scientists
Citizens and Scientists for Environmental Solutions

More than 1,700 of the nation's most prominent scientists and economists today released a joint statement calling on policymakers to require immediate, deep reductions in heat-trapping emissions that cause global warming. Issued just days before the Senate begins debate on the Lieberman-Warner climate bill, the statement marks the first time leading U.S. scientists and economists have joined together to make such an appeal.

USAF Report: “Most” Nuclear Weapon Sites In Europe Do Not Meet US Security Requirements

Federation of American Scientists
by Hans M. Kristensen

An internal U.S. Air Force investigation has determined that “most sites” currently used for deploying nuclear weapons in Europe do not meet Department of Defense security requirements.

A summary of the investigation report was released by the Pentagon in February 2008 but omitted the details. Now a partially declassified version of the full report, recently obtained by the Federation of American Scientists, reveals a much bigger nuclear security problem in Europe than previously known.

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