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Veranstaltungen

100 Jahre Carl Friedrich von Weizsäcker. Wohin gehen wir - heute?

Aktuelle Anfragen an einen Denker des 20. Jahrhunderts. Tagung vom 29.06. bis 01.07.2012 in Berlin

In Kooperation mit der Europäischen Akademie Berlin, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance sowie der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet die VDW vom 29.06. - 01.07.2012 eine Tagung anlässlich dem 100. Geburtstag von VDW Gründungsmitglied Carl Friedrich von Weizsäcker.

Die Tagung folgt im Wesentlichen der Gliederung der letzten öffentlichen Vorlesungsreihe, die Carl Friedrich von Weizsäcker im Januar und Februar 1997 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München gehalten hat (Carl Friedrich von Weizsäcker, Wohin gehen wir? München: Carl Hanser Verlag 1997).

Im Vorwort schreibt er:

"Ich versuche, zu durchdenken, was sich mir in nun achtzig Lebensjahren aufgedrängt hat als unser Schicksal, als unsere Aufgabe. Die vier Titel entstammen der Erfahrung meines Lebens. An einigen zentralen Stellen werde ich diese persönlichen Erfahrungen als solche ausdrücklich aussprechen. Wer meine Worte liest oder hört, sei aufgefordert, sich zu fragen, wie sich ihm selbst unser Schicksal und unsere Aufgabe darstellt. Vielleicht kann daraus ein weiterer Schritt zur Zusammenarbeit hervorgehen."

Dieser Aufforderung wollen wir zwanzig Jahre später noch einmal nachkommen. Wir wollen dabei Gedanken für unsere Zukunft entwickeln und zugleich den Physiker, Philosophen und Friedensforscher mit kritischer Reflexion würden.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die VDW Geschäftsstelle.

[Vorläufiges Tagungsprogramm]

Für eine verantwortbare und zukunftsorientierte Forschungspolitik in Deutschland

Workshop zum Papier der Studiengruppe Forschungspolitik der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler

9. September 2010
11.00 bis 17.30 Uhr

Ort: NABU Bundesverband Berlin, Charitéstraße 3, 10117 Berlin (Mitte)

Grundentscheidungen der Forschungspolitik sind kaum ein öffentliches Thema. Sie sind damit einer Meinungsbildung durch die Bürgerinnen und Bürger weitgehend entzogen. Aber über Forschungspolitik werden wesentliche Weichen für die Zukunft gestellt.

In dem Papier schlagen wir unter anderem vor, Förderschwer-punkte einem systematischen Monitoring und Reporting zu unterziehen und sie neu zu strukturieren. Ziel ist dabei, die Vielfalt in den Wissenschaften zu ermöglichen und die Verbindungen zwischen Verfügungs- und Orientierungswissen zu fördern.

Unser Ziel ist eine Demokratisierung der Forschung. Forschungspolitik ist wichtig und geht alle an. Wir wollen einen wirklichen Dialog mit der Öffentlichkeit und die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Nichtregierungsorganisationen an forschungspolitischen Fragen. Eine wichtige Grundlage dafür ist es, mehr Menschen für die dafür erforderlichen partizipativen Prozesse zu interessieren – sowohl in den Wissenschaften als auch in der Gesellschaft.

Den Auftakt bildet dieser Workshop, zu dem wir insbesondere interessierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen einladen. Wir freuen uns auf kritische Kommentare.

[Programm]

Präsentationen:

Hartmut Graßl [Dokument]

Thomas Korbun [Dokument]

Advancing the Understanding of Biosafety

Latest scientific findings, policy responses and public participation

7. - 9. Oktober 2010
Nagoya, Japan

Die Konferenz wird von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler in Kooperation mit dem European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility (ENSSER), der Nagoya University - Graduate School of Environmental Studies und dem Third World Network (TWN) organisiert.

Programm: [Pdf-Dokument]

Dokumentation der Konferenz auf der ENSSER-Webseite.

Herausforderung Welternährung. Welche Pflanzenforschung brauchen wir?

Donnerstag, den 8. Juli 2010 um 19 Uhr
Hamburgische Landesvertretung in Berlin
Jägerstraße 1-3 (Ecke Mauerstraße), 10117 Berlin (Mitte)

Die Arbeitsgruppe Gentechnologiebericht der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) möchten Sie hiermit herzlich zu einer öffentlichen Abendveranstaltung einladen.

Als Referenten werden Dr. Hans Herren (Direktor des Millennium Instituts und Co-Präsident des Weltagrarberichts/IAASTD), Prof. Dr. Bernd Müller-Röber (Sprecher der AG Gentechnologiebericht der BBAW, Universität Potsdam), Prof. Dr. Michael Krawinkel (Justus-Liebig-Universität Gießen), sowie ein Vertreter des Bioökonomierates (angefragt) in kurzen Impulsen thesenartig ihre Überlegungen vorstellen. Anschließend erhält das Publikum die Gelegenheit, Fragen zu stellen und aktiv an der Diskussion teilzunehmen. Moderiert wird der Abend von Frau Dr. Steffi Ober (NABU / VDW) und Dr. Mathias Boysen (Leiter der Geschäftsstelle der AG Gentechnologiebericht).

Einladung: [Pdf-Dokument]

Eine Anreisebeschreibung finden Sie unter folgendem Link.

Gemeinsamer Kongress der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) aus Anlass des 50. Jahrestages der Gründung der VDW

„Forschen – erkennen – handeln: Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in einer globalisierten Welt“

24. bis 25. Oktober 2009 (Sa.-So.)

Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin

Am 1. Oktober 1959 wurde, auf dem Deutschen Physikertag in Berlin, die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler von einer Gruppe prominenter Physiker gegründet, unter ihnen Carl Friedrich von Weizsäcker und die No­bel­preis­trä­ger Max Born, Otto Hahn, Werner Heisenberg und Max von Laue. Zwei Jahre zuvor waren diese Wissenschaftler mit der „Göttinger Erklärung" hervorgetreten, die Ausdruck eines neuen Verant­wor­tungs­be­wusst­seins der Wissenschaft angesichts des Ver­nich­tungs­po­ten­tials von Atomwaffen im Kalten Krieg war.

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