Diese Webseite wird überarbeitet.

Aktuelle Informationen finden Sie hier: neu.vdw-ev.de

Junge VDWler

Mit der Initiative "Junge VDWler" widmet sich die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler der Aufgabe, Studenten und Doktoranden für Themen verantwortungsvoller Wissenschaft zu sensibilisieren und sie verstärkt in die sicherheits- und friedenspolitischen Diskussionen im Rahmen der VDW einzubinden.
Die Initiative geht von Young Pugwash Deutschland und jungen VDW-Mitgliedern aus und wurde in einer Sitzung der VDW-Jahrestagung im Februar 2007 eingehend diskutiert. Die dort eingebrachten Vorschläge finden die Unterstützung des VDW-Vorstands und werden von Young Pugwash Deutschland und jungen VDWlern eigenverantwortlich umgesetzt.

Zentraler Bestandteil der Initiative ist das Projekt der VDW-Akademien, das den interdisziplinären Dialog zwischen jungen WissenschaftlerInnen zu friedens- und sicherheitspolitischen Fragen fördern und diese in Kontakt mit VDW-Mitgliedern bringen soll. Das Ziel dieser Akademien ist es, die Themen der neu eingerichteten VDW Kompetenzgruppen aufzugreifen und junge WissenschaftlerInnen durch eine möglichst kontinuierliche Mitarbeit an die thematischen Schwerpunkte der VDW Kompetenzgruppen heranzuführen.

Die erste VDW-Akademie fand als Wochenendseminar Anfang September 2007 zum Thema "Ansätze zu einer gerechten Energieverteilung im Kontext sicherheitspolitischer und wirtschaftlicher Interessenskonflikte: Probleme und Lösungsoptionen" statt. Die Aktivitäten der "jungen VDWler" werden auf der VDW-Webseite dokumentiert und so einer breiteren Leserschaft zugänglich gemacht.

Da die Aktivitäten in der Entstehungsphase begriffen sind, bieten sich vielfältige Möglichkeiten für Studenten, Doktoranden, VDW-Mitglieder und Interessierte, ihre Realisierung aktiv mitzugestalten. Beiträge sind herzlich willkommen!

Kontakt: Ulrike Wunderle, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Besondere Empfehlung: ISYP-Tagung am 29. und 30. Juni 2011 in Berlin

Eine besondere Möglichkeit für Studenten und Doktoranden, Pugwash und VDW besser kennen zu lernen und in diesem Umfeld über verantwortungsvolle Wissenschaft, sowie sicherheits- und friedenspolitische Fragen zu diskutieren, bietet die ISYP-Tagung (International Student/Young Pugwash) zum Thema „Conflict and Cooperation - The Global Impact of Regional Security Efforts“ , die am 29. und 30. Juni 2011 in Berlin stattfindet. Die Teilnehmer der ISYP-Tagung sind ebenfalls zur 59. Pugwash-Konferenz zum Thema “European Contributions to Nuclear Disarmament and Conflict Resolution” eingeladen, die vom 1. bis 4. Juli in Berlin stattfindet.


Die Ausschreibungsunterlagen finden sich auf der ISYP-Internetseite unter: www.isyp.org/2011_ISYP_Call_for_Papers.doc.


Akademie von Junge Pugwash Deutschland:
Was bestimmt die Forschung?
Wissenschaft im Spannungsverhältnis wertfreier Forschung, wirtschaftspolitischer Interessen und kritischer Reflexion

26.-27.9.2008

The Lakeside - Burghotel zu Strausberg,
Gielsdorfer Chaussee 6, 15344 Strausberg bei Berlin

[Programm]

Dokumentation:

"Der Westen" vom 14.10.2008:
Pugwash-Kongress - THG-Schüler beeindruckt

[Artikel)

Akademie „Ansätze zu einer gerechten Energieverteilung im Kontext sicherheitspolitischer und wirtschaftlicher Interessenskonflikte: Probleme und Lösungsoptionen“

31. August -1. September 2007, Heinrich-Böll-Stiftung, Rosenthaler Str. 40/41 (Hackesche Höfe), 10178 Berlin

Hintergrund: Die Veranstaltung wird von den Mitgliedern der Bundesdeutschen Studenten Pugwash (BdSP) organisiert und findet in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung am Hackeschen Markt in Berlin statt. Der Vorstand der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) unterstützt das Projekt. Die Veranstaltung richtet sich an StudentInnen und DoktorandInnen, die sich für einen interdisziplinären Dialog über aktuelle Themen von Wissenschaft, Verantwortung und Frieden interessieren.

[Einladung]
[Programm]

Dokumentation:

Vortrag:
Steigender Energieverbrauch und Klimawandel als Herausforderung für die Wissenschaft
PD Dr. Lutz Mez, Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin
[Vortrag Mez.pdf]

Impulsreferate:
Rückkehr der Atomenergie: Gefahren in ziviler und militärischer Hinsicht
Giorgio Franceschini, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
[Impulsreferat Franceschini.pdf]

Der indisch-amerikanische Atomdeal und die nukleare Nichtverbreitung
Carsten Rauch, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
[Impulsreferat Rauch.pdf]



BdSP-Gegenstandpunkt

Zur Diskussion um das Für und Wider der amerikanischen Raketenabwehrpläne

Eine Erwiderung auf den DGAP-Standpunkt No. 4 vom Mai 2007

Unter der Überschrift "Deutschland diskutiert am strategischen Nutzen der Raketenabwehr vorbei" haben Jan-Friedrich Kallmorgen und Andreas Beckmann von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin (DGAP) im Kontext der Iranproblematik und der ablehnenden Haltung Russlands einen Standpunkt zur gegenwärtig geführten Debatte um das amerikanische Raketenabwehrsystem verfasst, der nach Ansicht des BdSP erwiderungsbedürftig ist, weil er in seiner sicherheitspolitischen Stoßrichtung einer einseitigen Überhöhung des amerikanisch-europäischen Bündnisses folgt und sich dabei einer Argumentation bedient, die in ihrem Kern dem alten militärstrategischen Denkmuster des Kalten Krieges und seinem Freund-Feind-Schemata entspricht, statt den Versuch zu unternehmen, sich um eine kritische Auseinandersetzung über den tatsächlichen Nutzen des amerikanischen Raketenabwehrsystems zu bemühen, die sich an den politischen und militärischen Realitäten orientiert. Der BdSP vertritt die Auffassung, dass das Papier weder die elementaren Kernpunkte in der Debatte trifft noch befriedigende Antworten auf die durch die Pläne hervorgerufenen Probleme gibt. Der hier präsentierte Gegenentwurf ist eine kritische Erwiderung, die auf der Überzeugung fußt, dass eine Verwirklichung des Raketenabwehrsystems, ob mit oder ohne europäischer Beteiligung, keine befriedigende Antwort auf die gegenwärtigen Konflikte im friedenspolitischen und konfliktpräventiven Sinne bietet, die für eine friedliche Entwicklung notwendig wäre.

Fortsetzung im Pdf-Dokument: [Dokument]
Logo VDW e.V.